Donnerstag, 17. Mai 2012
das flowerpower-phänomen
Montag, 9. April 2012
anonyme glückseligkeit
rucksack packen und in den zug nach prag setzen. mal wieder weltluft schnappen. fremde währung, fremde sprache, allein sein, sich einfach durch eine wundervolle stadt treiben lassen..
schlendern durch die andächtigen hallen der nationalgalerie.
böhmisches gulasch mit knödeln und schwarzbier.
frischgebackener kuchen und nette australier im hostel direkt in der melantrichova.
zufällig eine katholische messe besuchen.
auf den plätzen stehen sie, reden,
feiern, schauen, lachen, eilen
dieser zirkus lässt verweilen
umgeben von schönheit, von architektur
sitz ich hier auf fremder flur
im herzen des wahnsinns der kultur
in anonymer glückseligkeit
erfreut mich der städter verbundenheit
denn sind wir auch fremde und macht jeder seins
so sind wir am ende doch alle eins
Freitag, 6. April 2012
abgeschlossen
1.4.- das war er, der erste tag als nicht-studentin. So viel ändert sich erstmal nicht. Und gross anders fühlen tu ich mich auch nicht. Nagut, die mensa werd ich vermissen und hier und dort eine ermässigung.. aber seien wir mal ehrlich, am institut war ich schon seit gefühlten jahren nicht mehr regelmässig. In die bibltiothek werd ich mich einfach weiterhin schleichen.. weils so schön ist :)
alles in allem also ein eher fließender übergang vom studien- zum arbeitsalltag. und schließlich ist diese phase des geldverdienens zeitlich absehbar, denn ab herbst möcht ich auf jeden fall noch einen master dranhängen.
Meine bachelorarbeit hat den prüfern übrigens ganz gut gefallen und darüber hinaus hat sie auch in den kreisen der stadtplanung und –erneuerung der stadt leipzig interesse gefunden. Das amt für statistik und wahlen will meine ergebnisse sogar auf 6 seiten ihres nächsten quartalsberichtes veröffentlichen! Whohoo, wie genial, dass ich mich nicht nur für den aktenschrank im keller der uni abgemüht habe, zumal das thema ja durchaus auch ein herzensanliegen ist.
Dienstag, 20. März 2012
einsichten
verbohrt, verblendet, schier
auf sich bezogen, unbelehrbar
derweilen sogar unumkehrbar
verlangt nach einem meister der
trotz weisheit und geduld'gem wesen
dem sprössling kann leviten lesen
und beizeiten sich nicht scheut
ihm eins zu scheppern das es bleut
doch einsicht lässt sich nicht erzwingen
solch wunder kann nur die zeit vollbringen
Sonntag, 27. November 2011
eine bachelorarbeit über ein etwas anderes leben















Sonntag, 28. August 2011
der kreis des lebens
ein neues gefühl für die endlichkeit und schönheit dieses lebens, bekam ich letzte woche am grab meiner oma. ein gesegnetes leben in gottes gegenwart nahm friedlich sein ende. und gleich neben dem offenen grab wurde ein junges paar zum nachwuchs (also einem urenkel meiner oma) beglückwünscht. wo ein leben endet, beginnt das nächste.
keine 24-stunden später war ich am anderen ende deutschlands teil eines weiteren lebensprägenden und -spendenden moments: eine wunderschöne hochzeit.
all dies hat mich mit viel nachdenklichkeit und auch unglaublicher herzens- und zukunftsfreude erfüllt. und ich wage den gedanklichen sprung in die zukunft, und frage mich: was wird bleiben? was macht mich und mein leben aus? was werden menschen, die meine wege kreuzen mitnehmen?
das fiktive zurückschauen lohnt sich. es verändert den blick aufs hier und jetzt.
Sonntag, 5. September 2010
musik, bier und bahnfahren

eine weitere premiere durfte ich 2 wochen zuvor erleben: mein erstes richtiges festival! mit dem berliner bassti, der sich für ein paar wochen auf praxisphase in leipzig befand, beschloss ich recht spontan an den Störmthaler see aufs highfield- festival zu fahren. Es folgten 3 tage mit viel musik, bier und 20.000 bekloppten! ;-) wir hatten uns dem freund meiner mitbewohnerin und seinen 20 leuten, allesamt alte festivalhasen= entspannt, angeschlossen, die sonne strahlte, die kalten raviolis aus der dose waren top, einige bands wie karamelo santo und am ende fettes brot im strömenden regen waren einfach genial! -> ein paar tolle, fast surreale tage!